Zu laut, zu schnell, zu eng ...
21. 5. 2022

Zu laut, zu schnell, zu eng ...

… so sieht die derzeitige Situation an der Zähringerstraße aus. Zu laut, weil die Lärmschutzwand entlang der Bahn zu kurz ist. Dies hat zur Folge, dass ab dem Ende der Lärm schlagartig auftritt und sich über das Wohngebiet „Eiserne Hand“ zieht. Somit ist das Ganze nicht nur ein Schlag ins Gesicht, sondern auch auf beide Ohren. Durch das abrupte Auftreten des Lärmes wird dieser als noch störender empfunden, als zuvor.

Zu schnell sind viele Fahrzeuge in der Zähringerstraße unterwegs, was speziell an den Zebrastreifen und entlang der Radschutzstreifen immer wieder in heiklen Situationen endet. Aufgrund dessen, dass in
der Zähringerstraße 50 km/h gelten, sehen sich viele Autofahrer auch bei hohem Verkehrsaufkommen im Recht, die Höchstgeschwindigkeit
auszufahren. Zu eng ist es momentan, um die Situation in Griff zu bekommen – zumindest in der derzeitigen Nutzung der Zähringerstraße. Lärmschutzwand, Radschutzstreifen, Fußgänger und Kraftfahrzeuge unter einen Hut zu bringen, ist schlichtweg ein rechtliches Problem, weil Sicherheitsabstände nicht eingehalten werden können. Deshalb wurde auf Initiative der FWO bei einem Vor-Ort-Termin und in der Sitzung des Verkehrsausschusses diskutiert, wie man allem gerecht werden kann. Lösungen wie 30er-Zone oder Fahrradstraßen wurden von allen Mitgliedern des Ausschusses als Option gesehen, weil hierfür der Platzbedarf geringer ist. Auch ein Großteil der FREIEN WÄHLER-Fraktion sehen diesen Ideen positiv
entgegen.