Offenburg im Wandel
1. 6. 2020

Offenburg im Wandel

Offenburg ist dreigeteilt. Die beiden Trennungslinien sind die Kinzig im Westen und die Bahn als Grenze zum Osten unserer Stadt.
Die Brücken sind deshalb unsere Lebensadern.
Mit den Visionen zur Landesgartenschau und der Gestaltung Bahnhof/Schlachthof greifen wir in gewachsene Strukturen ein.
Die Folgen müssen gut überlegt sein, nicht nur Verkehrsplanung, sondern umfassende Stadtplanung ist das Gebot unserer Zeit.
Gemeinsam mit CDU und FDP wehren wir Freien Wähler (FWO) uns entschieden gegen die Vorstellung, unsere UNIONBRÜCKE für den motorisierten Individualverkehr zukünftig zu sperren. Das Umfeld unseres Bahnhofs soll autofrei werden.
Das wollen wir nicht. Wir wollen eine gute Verkehrsverbindung zwischen Ost und West für alle Verkehrsarten. Oststadt und Zell-Weierbach dürfen nicht zu zeitraubenden und umweltbelastenden Umwegen gezwungen werden, wenn sie mit dem Auto in den Westen unserer Stadt fahren wollen.
Wir leben in einer individuell geprägten Demokratie, deshalb unterstützen wir nach Kräften ALLE modernen Verkehrsmittel. Dazu gehört auch der Pkw, der sich technisch verändern wird, aber unverändert Verkehrsraum braucht.
Unser Bahnhof muß nach Süden in Richtung Innenstadt angebunden bleiben.
Unsere Innenstadt hat „aufgerüstet“, jetzt muß sie auch optimal auf kurzen Wegen erreichbar sein.
Das bedeutet, daß der ZOB nach Norden weichen kann, damit wir den unseligen Zebrastreifen schnell beseitigen. Die Hauptstraße kann einspurig geradeaus geführt werden und die auf der Ostseite entstehende Fläche in Richtung Süden ist dann groß genug für Fußgänger, Radfahrer, Mobilitätsstationen u.a.
Eine neue Brücke im Norden zwischen Bahnhof und Willli Brandt Brücke unterstützen wir nur, wenn sie nicht zu Lasten der UNIONBRÜCKE geht.
Zusammengefaßt: Wir wünschen uns Verbesserungen für Offenburg, aber keine tiefgreifende Veränderungen der Strukturen.