Freie Wähler Offenburg gehen mit konkreten Forderungen in den Kommunalwahlkampf
22. 4. 2019

Freie Wähler Offenburg gehen mit konkreten Forderungen in den Kommunalwahlkampf

 

Die Freien Wähler Offenburg starten mit konkreten Forderungen in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfs. Auf Basis einer ganzen Serie von Themenabenden haben die Kandidaten der Freien Wähler ihre Positionen zu wichtigen Aspekte der Stadtentwicklung erarbeitet und diese nun über die neue Website und eine 28-seitige Broschüre veröffentlicht. Insgesamt 65 konkrete Einzelforderungen aus zwölf Themengebieten sind so zusammengekommen. Unter anderem machen sich die Freien Wähler für die Vision einer Sportstadt Offenburg stark und für ein von der Stadt zu finanzierendes Haus der Vereine stark, um ehrenamtlich Tätige von Bürokratie zu entlasten.

 

Eine Sportstiftung wird gefordert, ein ideologiefreies Verkehrskonzept und eine Offenburg-App. Am Bahnhof soll als Sofortmaßnahme eine Ampel errichtet werden, den Pfählerpark möchte man gern bebauen lassen und insgesamt soll die Stadt und ihr Wegenetz des Nachts besser ausgeleuchtet werden. Mehr Licht für mehr Sicherheit – in diesem Zusammenhang denkt die FWO auch an den derzeit schlechten Zustand der Pendlerparkplätze wie etwa am Offenburger Ei.

 

„Unser neuer Wahlkampf soll ein Signal sein und Zeichen setzen“, sagt der FWO-Vorsitzende Stefan Konprecht. „Wir wollen uns aktiv gestaltend in den Gemeinderat einbringen. Wir sind stolz darauf, 40 kompetente Kandidaten zu haben und wollen den Offenburgern zeigen, wie viel Lust und Vorfreude wir auf das Entwickeln von neuen Ideen und das Gestalten von Zukunft für unsere Heimat haben.“

 

Gleichzeitig sei der neue Auftritt der Freien Wähler als Zeichen eines in Angriff genommenen Generationswechsels und eines neuen Aufbruchs zu verstehen. 13 der 40 Kandidaten sind unter 35 Jahre alt. Und mit dem neuen Wahlkampf zielt man erkennbar auf jüngere Wähler ab. Neu ist auch das Format Kandidaten-TV, für das jeder Kandidat der freien Wähler einen kurzen Videospot produziert hat, in dem er sich und seine Ziele vorstellt. Diese Spots werden derzeit über die neue Website (fwog.de) und vor allem über die Sozialen Medien ausgespielt. „Facebook und Instagram spielen für uns im Wahlkampf eine zentrale Rolle“, sagt der FWO-Kandidat und frühere OB-Bewerber Tobias Isenmann, der den Wahlkampf der Freien Wähler gemeinsam mit Ulf Tietge managt.   

 

Am Samstag, dem 27. April, starten die Freien Wähler auch ihren klassischen Straßenwahlkampf mit einem Infostand beim Rathaus. Botschaft: „Wir hören gern zu!“ Parallel dazu werden auch die Laternen-Plakate der Freien Wähler im Stadtbild auftauchen – und zwar mit den Porträts von jedem der 40 Kandidaten. Nicht gemeinsam auf einem Sammelbild – sondern einzeln. Dazu Wahlkampforganisator Ulf Tietge: „Wir greifen nicht einfach auf die Vorlagen aus irgendeiner Parteizentrale zurück, sondern gehen konsequent unseren eigenen Weg. Dazu gehört auch, dass jeder unserer Kandidaten im Stadtbild auftaucht und sich nicht bloß als Name auf einer Liste wiederfindet, um die 40 Plätze voll zu kriegen.“

 

Ein weitere Besonderheit im Wahlkampf der der Freien Wähler ist eine Art analoge Chat Bot: Was auch immer Wähler wissen wollen – über „Frag Werner“ können sie ihre Fragen loswerden. Hinter der Funktion steht Werner Morstadt, der als Ehrenvorsitzender der Freien Wähler zwar nicht für den Rat kandidiert, aber seine Freien Wähler eben nach Kräften unterstützt. Per WhatsApp, per Mail – oder auch telefonisch. „Ich beantworte gern alles, was die Menschen wissen wollen und so lange die Stadt diesen Service nicht selbst anbietet“, sagt Werner Morstadt.